INNERE STADT

Analyse
Die historische Innere Stadt wird seit Beginn der Zweiten Republik durchgehend von der ÖVP dominiert. Die SPÖ belegte stets den zweiten Platz - mit Ausnahme der Wahl 1996.
Die ÖVP befindet sich in einem Auf und Ab, welche jedoch die Verluste seit 1983 nicht kompensieren können. Seit einigen Jahren profitieren jedoch die NEOS von den Stimmenverlusten der ÖVP und verzeichnen einen tendenziellen Aufstieg. Die SPÖ verliert seit 2015 kontinuierlich an Stimmen. Die FPÖ zeigt ein wechselhaftes Bild mit starken Schwankungen: einem Hoch 1996, einem Tief 2005, erneutem Hoch 2015 und einem erneuten Absturz 2020. Die Grünen stagnieren nach ihrem Höhenflug bis 2010, als sie mit 18,37 % ihr bestes Ergebnis erzielten. 2025 gelang der KPÖ erstmals seit 1954 wieder der Einzug in die Bezirksvertretung. Eine Besonderheit stellt die Liste WIR dar, die 2010 und 2015 kandidierte und jeweils zwei Bezirksräte gewinnen konnte.
Historische Best- und Schlechtestergebnisse
Historisch erreichte die ÖVP 1983 ihr bestes Ergebnis mit 65,87 %, während sie 2015 mit 25,68 % ihr schwächstes Resultat einfuhr. Die SPÖ erzielte ihr Maximum 2005 mit 29,84 % und ihr Minimum 1996 mit 18,9 %. Die FPÖ erreichte 1996 ihr Rekordergebnis von 19,65 % und 2020 mit 4,85 % ihren Tiefpunkt. Die Grünen erreichten ihr bestes Ergebnis 2010 mit 18,37 % und ihr schlechtestes bei ihrem erstmaligem Antritt 1983 mit 4,80 %. Das beste Ergebnis ihrer Geschichte fuhren die NEOS bei der Wahl 2025 mit 12,96 % ein, das schlechteste hingegen im Jahr 2005 mit 0,73 %.